Anais Nin – Spion im Haus der Liebe

Ich mag ihren Schreibstil sehr sogar. Hier mein erstes Buch, was ich von ihr gelesen habe. Das Buch, was mir meine Freundin ausgeliehen hat. Es ist aus Anais Nin’s Tagebuch heraus geschrieben.

Anaïs Nin war die Tochter des kubanisch-spanischen Komponisten und Konzertpianisten Joaquín Nin y Castellanos und der Dänin Rosa Culmell y Vigaraud, die französische und kubanische Vorfahren hatte. Ihre jüngeren Brüder waren Thorvald (* 1905 in Havanna) und Joaquín (* 1908 in Berlin). Die Familie zog 1910 nach Brüssel und 1912 nach Arcachon.[1] Als sie elf Jahre alt war, verließ der Vater die Familie. Die Mutter siedelte daraufhin mit ihren drei Kindern nach Barcelona und nach Kriegsbeginn nach New York über. Dort ging Anaïs zur Schule, die sie 1918 abbrach, und arbeitete zeitweise als Modell. Die Trennung vom Vater versuchte sie in ihrem Tagebuch zu verarbeiten. 1923 heiratete sie den Bankangestellten Hugh Parker Guiler, der später als Filmproduzent Ian Hugo bekannt wurde. Mit ihm zog sie 1924 nach Paris. Gemeinsam mit ihrem Mann unterstützte sie avantgardistische Künstler und lernte so auch Henry Miller kennen, auf dessen literarisches Schaffen sie großen Einflus hatte; darüber entstand 1990 Philip Kaufmans Film Henry & June. Mit Miller hatte sie eine langjährige Affäre.[2] 1940 kehrte sie in die USA zurück. 1947 folgte eine heimliche Eheschließung mit dem siebzehn Jahre jüngeren Rupert Pole. Mit ihm lebte sie in Los Angeles, mit Hugh Guiler weiterhin in New York.

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